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Digitalisierungstrategie

Entwicklung eines strategischen Fahrplans

Um Kommunen den Weg zu ebnen vom Garant bei der Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge hin zu einem aktiven Gestalter der digitalen Zukunft, braucht es nicht nur reine Akzeptanz, sondern Ideen, Engagement und Herzblut. Und ganz pragmatisch, finanzielle und personelle Ressourcen. 
Die Digitalisierung bietet individuelle Chancen und Perspektiven der Daseinsvorsorge für lokale „Stakeholder“ wie Bürger, Verwaltung und Unternehmen. Neben einer Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen sind hierbei auch u.a. digitale Angebote in den Bereichen Mobilität, Bürgerbeteiligung, lokale Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Kultur & Freizeit sowie Umwelt und Energie zu nennen. 

Standortfaktor Digitalisierung

Die Verfügbarkeit innovativer digitaler Angebote in diesen Handlungsfeldern ist ein wichtiger Standortfaktor für jede Kommune, denn der digitale Wandel – speziell im ländlichen Raum – trägt wesentlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität bei. Ausgangspunkt und zentraler Erfolgsfaktor ist eine kommunale Digitale Agenda, die alle Handlungsfelder der Digitalisierung, von der flächendeckenden Versorgung mit leistungsfähigen Internet-Zugängen über Online-Verwaltungsleistungen (eGovernment) bis hin zu innovativen Angeboten für die digital unterstützte Daseinsvorsorge in einer gestuften Mehrjahresplanung berücksichtigt. 
Oder mit anderen Worten, es bedarf einer Strategie.

Die Digitale Agenda in Form einer Digitalisierungsstrategie bietet sowohl eine Landkarte der für die Kommune maßgeblichen Ziele der Digitalisierung als auch den Fahrplan für ihre stufenweise Umsetzung.

Welche Handlungsfelder umfasst eine Digitale Agenda?

Die Digitale Agenda umfasst alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft, vom Arbeitsplatz über den privaten Haushalt bis hin zur Kultur und Freizeit. Entsprechend vielgestaltig sind auch die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Digitalisierung auf kommunaler Ebene ergeben. Die verschiedenen Handlungsfelder sollten nicht als Einzellösungen isoliert, sondern in einer abgestimmten Form ganzheitlich betrachtet werden.

Hier setzt die Digitale Agenda für Kommunen an:
•    Sie versteht sich als ganzheitliche Bestandsaufnahme und Rahmenplanung aller Digitalisierungsvorhaben.
•    Digitale Lösungen werden als verzahnte Module eines übergreifenden digitalen Gesamtangebot der Kommune betrachtet.
•    Die Digitale Agenda ist immer lokalspezifisch, da die Rahmenbedingungen, Voraussetzungen, Akteure und Ziele in jeder Kommune unterschiedlich sind.

OZG und eGovernment-Gesetz als Treiber des digitalen Wandels

In Deutschland wird die Digitalisierung der kommunalen Verwaltung vom Gesetzgeber vorangetrieben. Dieser regelt auf Bundesebene mit dem Onlinezugangsgesetz OZG bzw. in den Ländern, wie z.B. in Nordrhein-Westfalen mit dem NRW-eGovernment-Gesetz, die Anforderungen un Rahmenbedingungen, nach denen sich Kommunen richten müssen, wenn Sie den Bürger:innen Online Dienste anbieten.

Diese Vorgaben enden aber nicht an der (Online-) Schwelle des Rathauses oder berücksichtigen nicht die internen Verwaltungsabläufe. Dies führt oft zu mangelnder Akzeptanz oder gar Widerständen innerhalb der Organisation.

Dabei stehen Kommunen im Mittelpunkt und nicht am Rande der digitalen Verwandlung. Denn sie sind die erste Anlaufstelle für Bürger:innen und für Unternehmen. Natürlich erfordert dieser Umstieg personelle und finanzielle Ressourcen. Und eine gute Planung im Vorfeld. Denn die Digitalisierung entwickelt sich kontinuierlich weiter und ist ein fortlaufender Prozess.

Bausteine der Digitalen Agenda

Die kommunale Digitale Agenda besteht im Kern 

  • aus einer Bedarfsanalyse der untersuchten Handlungsfelder sowie 
  • einer Definition und Priorisierung von Zielen und Maßnahmen,
  • auf deren Basis die Entwicklung bedarfsgerechter digitaler Angebote erfolgt. 

Die Digitale Agenda ist ein strategisches Handlungskonzept, das eine Kommune dazu befähigt, die Digitalisierung strukturiert zu planen und ganzheitlich umzusetzen. Die Digitalisierungsstrategie bündelt sämtliche zugehörigen Aktivitäten der Verwaltungsbereiche und der zu involvierenden Stakeholder. Sie dient als Fahrplan für alle künftigen Digitalisierungsprojekte der Kommune.

Was ist eine Digitalisierungsstrategie?

Der Begriff Digitalisierungsstrategie stellt den Fokus explizit auf den durch die IT verursachen Wandel (Digitalisierung) sowie das diesbezügliche langfristige orientierte Handeln der Verwaltung (und Politik) auf die mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen.

Wurden in der Vergangenheit Digitalisierungsstrategien nicht selten in Bezug auf die IT-Systeme für die Verwaltung verstanden, verursachen neue Technologien und der damit verbundene digitale Wandel, daß auch viele Themen gibt, welche die Dienstleistungen einer Kommune, deren Raumplanung und deren gesellschaftlichen Herausforderungen betreffen. Es ergeben sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden zu gestalten.

Und so sieht der Ablauf aus:

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