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Elektronische Bildübermittlung mit De-Mail unterstützt Online-Prozesse im Einwohnermeldewesen

Der elektronische Datenaustausch auf Basis des Standardformates XMeld trägt seit Jahren dazu bei, Geschäftsprozesse im Einwohnermeldewesen rationeller und wirtschaftlicher zu gestalten. Einen weiteren Beitrag dafür leistet die elektronische Bildübermittlung mit De-Mail.

Unter Federführung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden in einem Pilotprojekt Lichtbilder für den neuen Personalausweis direkt vom Fotografen oder Fotokiosk zur Personalausweis-Behörde übermittelt. Das vermeidet den Medienbruch, bei dem Lichtbilder zunächst ausgedruckt und anschließend in der Behörde wieder eingescannt werden müssen.


Die elektronische Übermittlung eines Lichtbildes an eine Pass- und Personalausweisbehörde ist gesetzlich zulässig, wenn es verschlüsselt und signiert übertragen wird und das Übertragungsverfahren einer technischen Richtlinie des BSI entspricht.

Bei der Übertragung eines Lichtbildes mit De-Mail ist dies der Fall. Seit Anfang März wird im Rahmen eines Pilotbetriebes bei der Stadt Göttingen erprobt, wie ein Lichtbild elektronisch per De-Mail von einem Fotografen an das AKDB-Einwohnerfachverfahren OK.EWO übertragen und dort medienbruchfrei in die Antragsbearbeitung für einen neuen Personalausweis oder einen Reisepass übernommen wird. Die Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb sollen in eine technische Richtlinie des BSI einfließen. Diese Richtlinie schafft die Voraussetzungen dafür, dass unter Wahrung der entsprechenden Gesetze und Verordnungen Lichtbilder von Dritten elektronisch verschlüsselt und signiert an die Pass- und Personalausweisbehörden
übermittelt werden können.

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